Finanzielle Bildung ist ein entscheidender Bereich, der in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt wird. Viele Menschen kämpfen damit, grundlegende finanzielle Konzepte zu verstehen und effektive Geldentscheidungen treffen zu müssen. In diesem Blogbeitrag werden wir untersuchen, warum so viele von uns finanziell ungebildet sind und welche Schritte wir unternehmen müssen, um unsere finanzielle Bildung zu verbessern.

Die Bedeutung der finanziellen Bildung

Finanzielle Bildung ist nicht nur wichtig für unseren persönlichen Erfolg, sondern auch für die Stabilität der Wirtschaft als Ganzes. Indem wir ein besseres Verständnis für Themen wie Budgetierung, Sparen, Investieren und Schuldenmanagement entwickeln, können wir unsere finanzielle Zukunft sichern und Risiken mindern. Es ist unerlässlich, dass wir uns mit diesen Themen auseinandersetzen, um ein solides Fundament für unsere finanzielle Gesundheit zu schaffen.

Überblick über verbreitete Missverständnisse und Defizite

Viele Menschen kämpfen mit falschen Vorstellungen über Geldangelegenheiten, die zu finanziellen Problemen führen können. Oftmals fehlt es an Wissen über grundlegende Konzepte wie Zinsen, Inflation oder die Funktionsweise des Aktienmarktes. Darüber hinaus herrschen häufig Missverständnisse über den Umgang mit Schulden und Krediten. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, diese verbreiteten Defizite zu erkennen und daran zu arbeiten, unsere finanzielle Bildung zu verbessern.

Historische Entstehung finanzieller Unbildung

Die Rolle des Bildungssystems

In Bezug auf die historische Entstehung finanzieller Unbildung spielt das Bildungssystem eine entscheidende Rolle. Oftmals wird in Schulen und Universitäten nicht ausreichend über Finanzthemen unterrichtet. Dies führt dazu, dass viele Menschen keine grundlegenden finanzwirtschaftlichen Kenntnisse erwerben und sich daher im Erwachsenenalter mit komplexen finanziellen Entscheidungen konfrontiert sehen.

Kulturelle und soziale Einflüsse 

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der finanziellen Unbildung sind kulturelle und soziale Einflüsse. In vielen Gesellschaften herrscht ein Tabu rund um Geldgespräche, was dazu führt, dass Finanzthemen oft vermieden oder als unangenehm empfunden werden. Zudem können soziale Strukturen und Wertvorstellungen bestimmte finanzielle Verhaltensweisen begünstigen oder erschweren. Es ist daher entscheidend, diese Einflüsse zu erkennen und zu überwinden, um eine finanzielle Bildung voranzutreiben.

Weitere Einblicke in die kulturellen und sozialen Einflüsse, die zu finanzieller Unbildung führen können, verdeutlichen, wie tiefgreifend die Problematik in unserer Gesellschaft verankert ist. Es ist von großer Bedeutung, diese Einflüsse zu analysieren und zu verstehen, um geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der finanziellen Bildung ergreifen zu können.

Kulturelle und soziale Einflüsse auf finanzielle Bildung wie sie Sandro Botticelli im Stile der "Geburt der Venus" gemalt hätte.

Grundprinzipien des persönlichen Finanzmanagements

Einnahmen und Ausgaben

Ein zentraler Bestandteil des persönlichen Finanzmanagements ist das Verständnis und die Kontrolle der eigenen Einnahmen und Ausgaben. Es ist entscheidend, alle Einkommensquellen zu kennen und die Ausgaben im Blick zu behalten. Nur durch eine detaillierte Aufschlüsselung der Einnahmen und Ausgaben kann eine solide finanzielle Basis geschaffen werden.

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Wer zunächst einmal seine relevanten Einnahmen- und Ausgabenpositionen kategorisch erfasst hast, dem ist ein erster wichtiger Schritt zur weiteren Konsolidierung der Finanzen gelungen. Bei den Einnahmen liegt meist nur eine Quelle vor, im Regelfall ein Lohn/Gehalt als unselbstständig Erwerbstätiger. Bei entsprechender Qualifikation, gutem Zeitmanagement oder Investition können in weiterer Folge durchaus nebenberufliche Einnahmen, Kapital- oder Mieterträge dazukommen.

Budgetierung und Sparen

Die Budgetierung und das Sparen spielen eine essenzielle Rolle bei der langfristigen finanziellen Stabilität. Durch die Erstellung eines Budgets kann man seine Ausgaben im Griff behalten und sicherstellen, dass genug Geld für wichtige langfristige Ziele wie Notfallfonds, Altersvorsorge und größere Anschaffungen zur Verfügung steht. Es ist wichtig, regelmäßig einen Teil des Einkommens zu sparen, um langfristig finanzielle Sicherheit zu gewährleisten.

Mit Hilfe von Budgetierung und Sparen können finanzielle Ziele realisiert werden, die ohne eine solide finanzielle Planung unerreichbar wären. Es ist ratsam, klare Sparziele zu setzen und diszipliniert darauf hinzuarbeiten, um finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Zu sparen, ohne auf die schönen Dinge des Lebens kategorisch verzichten zu müssen, sollte das Ziel sein, z.B. bei Urlaubsreisen.

Der Zinseszins und sein Einfluss auf Vermögensbildung

Der Zinseszins-Effekt ist ein mächtiges Instrument zur Vermögensbildung, das oft unterschätzt wird. Durch die langfristige Anlage von Geld kann der Zinseszinseffekt dazu führen, dass das Vermögen kontinuierlich wächst, da nicht nur das eigesetzte Kapital, sondern auch die Zinsen selbst wieder verzinst werden. Das kann dazu beitragen, langfristig ein beachtliches Vermögen aufzubauen, daher ist der Zinseszinseffekt eine elementare finanzwirtschaftliche Grundlage für Kapitalveranlagungen.

Es ist wichtig, frühzeitig mit dem Sparen und Investieren zu beginnen, um den Zinseszins-Effekt voll auszuschöpfen. Selbst kleine Beträge, die über einen längeren Zeitraum angelegt werden, können dadurch erheblich anwachsen. Daher ist es ratsam, bereits in jungen Jahren mit der Vermögensbildung zu starten, um langfristig von den positiven Auswirkungen des Zinseszinses zu profitieren. Finanzielle Bildung ist also nicht von Alter und Reife abhängig, sondern beginnt idealerweise schon bei Jugendlichen.

Cash Flow vor Wertverlust schützen

Bereits bevor man konkrete Veranlagungspläne entwickelt, kann sich schon im Vorfeld lohnen, Maßnahmen zu setzen um Wertverlust zu vermeiden oder sogar Zusatzerträge aus dem vorhandenen cash flow zu generieren. Wenn man nicht vorhat, verfügbare Gelder zu veranlagen oder einem höheren Anlegerrisiko auszusetzen, macht es Sinn, flüssiges Geld auf einem Tagesgeldkonto zu deponierten. Bis zum Oktober 2024 boten Banken wie z. B. die IKB Deutsche Industriebank (für Beträge bis 100TEUR) oder die VW Bank (für Neukunden) sogar bis zu 3,80 % p. a. auf Tagesgeld an. Wenn man eine gewisse Mindesteinlagedauer akzeptierte, dann konnte man mit einem Festgeldkonto sogar noch etwas höhere Zinserträge generieren.

Der Zinsrückgang hat sich jedoch auch hier bemerkbar gemacht. Tagesgeld-Angebote für Neukunden an und Festgeld-Angebote liegen inzwischen niedriger (Stand: 03.01.20251). Das ist dennoch allemal besser, als das Geld nahe zu Nullzinsen versauern zu lassen.

In Ländern außerhalb des DACH-Raumes wie Italien, Niederlande, Schweden sind die Zinsen auf Festgeld oft um 0,5 %, dem steht meist auch ein höheres Risiko, wenn die Bank ins Schlingern kommt, gegenüber. Das Geld in der italienischen Einlagensicherung deckt nur 0,6 % der gesamten Kundeneinlagen ab und anders als im DACH-Raum gibt es keine darüberhinausgehenden Sicherungsmechanismen bei italienischen Banken und Sparer müssten darauf setzen, dass der italienische Staat einspringt. Ob ein Sparer aus Rheinland-Pfalz dabei auf der obersten Prioritätenliste steht, darf bezweifelt werden.

Eine Variante, die im Bemühen um Werterhalt und Rendite noch höhere Hebelwirkungen bietet, sind ausländische Währungen die nicht nur zur Risikoabmilderung des Euros eingesetzt werden, sondern darüber zusätzliche Kurs- und Zinsgewinne erzielen können. Das setzt natürlich vertiefte Kenntnisse mit der internationalen Währungssituation voraus, aber an dieser Stelle möchte ich die Möglichkeit mit einem kleinen Beispiel vorstellen:

Ein Girokontoinhaber tauscht seinen Geldbestand von 10.000 EUR in Australische Dollar (AUD) um. Er erwartet, dass der AUD im Verhältnis zum EUR in den kommenden Wochen steigen wird. Zum Zeitpunkt des Kaufs beträgt der Wechselkauf 1 EUR = 1,67 AUD somit erhält er für seinen Einsatz von 10.000 EUR einen Gegenwert von 16.800 AUD. 1 Monat ist der AUD gegenüber dem EUR gestiegen und das Kursverhältnis beträgt nunmehr 1 EUR = 1,60 AUD. Er verkauft seinen 16.800 AUD und erhält dafür 10.500 EUR im Gegenwert. Somit hat er einen Wechselkursgewinn von 500 EUR erzielt (10.500 EUR Verkaufserlös – 10.000 EUR Ursprungswert).

Die Psychologie des Geldes

Emotionalität hält uns finanziell ungebildet

Die emotionale Seite des Geldmanagements spielt eine entscheidende Rolle bei unseren finanziellen Entscheidungen. Oftmals werden unsere Geldentscheidungen von Emotionen wie Angst, Gier und Stress beeinflusst. Es ist wichtig, diese Emotionen zu erkennen und zu verstehen, wie sie sich auf unsere finanziellen Handlungen auswirken können. Nur wenn wir unsere Emotionen im Griff haben, können wir fundierte und rationale Finanzentscheidungen treffen.

Verhaltensökonomie und Finanzentscheidungen

Die Verhaltensökonomie untersucht, wie psychologische Faktoren das Entscheidungsverhalten in finanziellen Angelegenheiten beeinflussen. Oftmals treffen wir finanzielle Entscheidungen nicht auf der Grundlage von Fakten und Zahlen, sondern lassen uns von Emotionen und psychologischen Effekten leiten. Bestimmte Verhaltensmuster wie der Herdentrieb, die Verlustaversion und die Entscheidungsbeeinflussung durch Framing können dazu führen, dass wir suboptimale Finanzentscheidungen treffen.

Es ist wichtig, sich dieser psychologischen Effekte bewusst zu sein und Strategien zu entwickeln, um sie zu umgehen. Ein tieferes Verständnis der Verhaltensökonomie kann helfen, bessere finanzielle Entscheidungen zu treffen und langfristig erfolgreich zu investieren. Nicht jede Entscheidung kann immer 100%ig richtig sein, aber wenn man laufend die falschen Finanzentscheidungen trifft, dann kann man sich des Vorwurfs finanziell ungebildet zu sein nur schwer erwehren.

Finanzinstrumente und Investitionsgrundlagen

Unterschiedliche Arten von Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente sind verschiedene Instrumente, die zur Gestaltung von Investitionen und Finanzierungen genutzt werden. Zu den gängigsten Arten gehören Aktien, Anleihen, Investmentfonds und Derivate. Jedes dieser Instrumente hat unterschiedliche Risiken und Renditen, die Anleger verstehen müssen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Aktien können hohe Renditen bieten, gehen aber auch mit einem höheren Risiko einher, da ihr Wert stark schwanken kann. Anleihen hingegen bieten eine regelmäßige Zinszahlung, jedoch sind die Renditen in der Regel niedriger als bei Aktien.

Exkurs zum Thema Aktienmärkte

Wenn man sich für Aktien als Anlageinstrument entscheidet, neigt man dazu, die jeweilige heimische Börse mit ihren Aktienindizes anzusteuern, im DACH-Raum somit die Frankfurter Börse (DAX-Index), die Börse in Zürich (SPI-Index) und die Wiener Börse (ATX-Index). Hier sollte man sich jedoch von Anbeginn an auch bewusst sein, dass man den Fokus durchaus weitläufiger ausrichten kann. Der DAX beispielsweise legt seit Monaten Rekordergebnisse hin und weist mit Stichtag 07.07.2024 in der Entwicklung respektable Steigerungen vor (+ 47 % in der 5 Jahres-Entwicklung und + 18,41 % gegenüber dem Vorjahresstichtag).

Allerdings hat der amerikanische S&P 500-Index über zehn Jahre eine Rendite von 240 Prozent abgeworfen und der Dax gerade einmal 94 Prozent. Die „Wirtschaftswoche“ konkretisiert am 14.04.2024 die Thematik: „Der Dax steht zwar mehr als doppelt so hoch wie zur Jahrtausendwende. Die meisten Leitindizes werden allerdings exklusive Dividenden berechnet, und ohne Ausschüttungen kommt der Dax in den letzten 24 Jahren gerade einmal auf ein Plus von 19 Prozent. Zwar war die Teuerungsrate in diesem Zeitraum insgesamt recht niedrig, aber trotzdem noch mehr als doppelt so hoch. Dadurch sind Dax-Aktien inflationsbereinigt heute ein gutes Stück weniger wert als noch vor 24 Jahren.“ 

Eine gute Alternative zu Aktien stellen Exchange Traded Funds (ETF´s), also börsengehandelte Fonds – dar. Diese bilden die Werteentwicklung eines Index ab – z. B. der DAX oder der MSCI World. Während der DAX den Leitindex börsennotierter deutscher Unternehmen repräsentiert, stellt der MSCI World einen internationalen Aktienindex dar, der die Wertentwicklung von Unternehmen aus 23 Industrieländern abbildet. Ein allgemeiner Vorteil von ETF´s liegt an geringeren Gebühren (gegenüber Aktiendepots) und der Möglichkeit ebenfalls hohe Renditen (wie Aktien) erzielen zu können.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass man den internationalen Vergleich vor einem Aktienkauf nicht scheuen soll. Die globalen Gefahren können auf einer größeren, internationalen Bühnenlandschaft immer noch besser abgeglichen werden, als wenn man sich auf den „Börsenheimmarkt“ beschränkt – das schließt natürlich Erfolg durch Konzentration auf ein börsennotiertes Unternehmen aus dem deutschsprachigem Raum nicht aus, wenn man von dessen erfolgreicher Geschäftsentwicklung überzeugt ist.

Risiko und Rendite

Risiko und Rendite sind zwei zentrale Konzepte in der Welt der Finanzanlagen. Rendite bezieht sich auf den Gewinn, den ein Investor aus einer Anlage erzielt, während das Risiko die Wahrscheinlichkeit des Verlusts beschreibt. In der Regel gilt: Je höher das Risiko einer Anlage, desto höher die potenzielle Rendite. Es ist wichtig, das richtige Gleichgewicht zwischen Risiko und Rendite zu finden, das den eigenen Anlagezielen und der Risikotoleranz entspricht.

Ein Anleger, der sich der Risiken bewusst ist und diese gezielt steuert, kann langfristig erfolgreich sein. Es ist wichtig, nicht nur auf die Rendite zu achten, sondern auch das Risiko im Blick zu behalten und entsprechende Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen.

Diversifikation und Portfolio-Management

Diversifikation ist eine wichtige Strategie zur Risikominimierung in einem Portfolio. Durch die Verteilung von Investitionen auf verschiedene Anlageklassen, Branchen und Regionen kann das Risiko eines Totalverlustes reduziert werden, alle Anlageklassen haben schließlich Risiken. Ein gut diversifiziertes Portfolio kann dazu beitragen, dass Verluste in einer Anlage durch Gewinne in einer anderen ausgeglichen werden. Neben Anlageformen wie Aktien, Edelmetalle, Anleihen, und Kryptowährungen sind dabei auch Immobilien in die Überlegungen einzuschließen. 

Das Portfolio-Management beinhaltet die kontinuierliche Überwachung und Anpassung des Portfolios, um den Anlagezielen und der Risikotoleranz des Investors gerecht zu werden. Eine regelmäßige Überprüfung und gegebenenfalls Neugewichtung der Anlagen ist entscheidend, um langfristig eine erfolgreiche finanzielle Performance zu erzielen, das stellt natürlich schon gehobene Ansprüche an die finanzielle Bildung. Damit bestätigt sich auch das Fazit aus dem o. a. Exkurs zum Thema Aktienmärkte, dass empfiehlt seinen Fokus nicht auf den DAX-Aktienmarkt, sondern im Vergleich mit internationalen Börsen zu legen.

Kredit und Verschuldung

Arten von Krediten und ihre Auswirkungen

Es gibt verschiedene Arten von Krediten, die eine unterschiedliche finanzielle Wirkung haben können. Zum Beispiel kann ein Hypothekenkredit für den Kauf eines Eigenheims langfristige finanzielle Stabilität bieten, während ein Kreditkartenkredit aufgrund hoher Zinsen zu einer langfristigen Verschuldungsspirale führen kann. Es ist wichtig, die verschiedenen Arten von Krediten zu verstehen und ihre potenziellen Auswirkungen auf die finanzielle Gesundheit zu berücksichtigen.

Umgang mit Schulden und Schuldenfallen

Der Umgang mit Schulden erfordert Disziplin und einen klaren Plan, um finanzielle Fallstricke zu vermeiden. Es ist entscheidend, Schulden rechtzeitig zu begleichen und nicht mehr Schulden aufzunehmen, als man zurückzahlen kann. Schuldenfallen wie übermäßige Kreditkartennutzung oder Ratenkredite mit hohen Zinsen können zu einer langfristigen finanziellen Belastung führen und sollten unbedingt vermieden werden. Es ist ratsam, einen Notfallfonds zu haben, um unvorhergesehene Ausgaben zu decken, anstatt sich in teure Schulden zu stürzen.

Finanziell ungebildet ist man auch, wenn man seine Kredite nicht einer regelmäßigen Kontrolle unterzieht und stattdessen überhöhte Finanzierungskosten in Kauf nimmt. Wenn man ein gutes Cash-Flow-System gestaltet und seine zukünftigen Einnahmen und Ausgaben gut im Griff hat, braucht man den Verhandlungsweg mit der Hausbank oder mit deren Mitbewerbern nicht scheuen um entsprechende Konditionsverbesserungen zu verhandeln.

Altersvorsorge und Vermögensschutz

Bedeutung und Methoden der Altersvorsorge

Die Altersvorsorge ist ein entscheidendes Thema, das viele Menschen vernachlässigen. Es ist wichtig, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um im Alter finanziell abgesichert zu sein. Es gibt verschiedene Methoden der Altersvorsorge, wie die gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge, private Altersvorsorge und Immobilieninvestitionen. Jeder sollte individuell prüfen, welche Kombination am besten zu den eigenen Bedürfnissen und Zielen passt. Auch nach dem Ende der offiziellen Berufslaufbahn spricht nichts dagegen, agil zu bleiben und zusätzlich zur Rente ein Zusatzeinkommen zu lukrieren.

Versicherungen als Instrument des Vermögensschutzes

Die richtigen Versicherungen spielen eine wichtige Rolle beim Schutz des Vermögens. Versicherungen wie Haftpflicht-, Hausrat- und Berufsunfähigkeitsversicherung und Krankenversicherungen können vor finanziellen Risiken schützen. Es ist entscheidend, die Bedingungen und Leistungen der Versicherungen genau zu prüfen, um im Ernstfall optimal abgesichert zu sein.

Weitere Versicherungen, die als Instrumente des Vermögensschutzes dienen können, sind die Lebensversicherungen. Diese waren lange Zeit eine der beliebtesten Formen des Sparen. Die klassische Lebensversicherung ist jedoch in Neuzeiten eher ein Defizitgeschäft, weil die Renditen klar unter der Inflationsrate liegen und hohe Verwaltungsgebühren bestehen. Klassische Lebensversicherungen investieren auch nicht in Aktien womit die langfristig wirksamste Methodik gegen Geldentwertung nicht greifen kann

Wenn es schon eine Lebensversicherung sein soll, dann ist es ratsamer eine fondsgebundene Lebensversicherung abzuschließen, wenngleich auch sie nicht an die Renditemöglichkeiten von guten Aktien heranreicht. Es ist ratsam, sich professionell beraten zu lassen, um die Risken und Renditen mit anderen Anlagemöglichkeiten klar vergleichen zu können.

Finanzielle Bildung im digitalen Zeitalter

Online-Banking und digitale Finanzdienstleistungen

Im digitalen Zeitalter hat sich die Art und Weise, wie wir unsere Finanzen verwalten, stark verändert. Online-Banking und digitale Finanzdienstleistungen sind heutzutage weit verbreitet und bieten eine bequeme Möglichkeit, unsere Konten zu verwalten, Rechnungen zu bezahlen und Transaktionen durchzuführen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Technologien auch Sicherheitsrisiken mit sich bringen. Cyberkriminelle nutzen immer raffiniertere Methoden, um an sensible Finanzdaten zu gelangen. Daher ist es entscheidend, dass wir als Verbraucher die Sicherheitsvorkehrungen verstehen und umsetzen, die uns vor Online-Betrug schützen. Das geht natürlich über klassische, finanzielle Bildung hinaus und erfordert ein entsprechend entwickeltes informationstechnisches Verständnis.

Kryptowährungen und neue Investmentformen

Kryptowährungen wie Bitcoin haben in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen und bieten eine alternative Form der Investition. Neben Kryptowährungen gibt es auch neue Investmentformen wie Robo-Advisors, die auf Algorithmen basieren, um Anlageentscheidungen zu treffen. Diese Innovationen haben das Potenzial, das traditionelle Finanzsystem zu revolutionieren und Investitionen für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. Noch vor wenigen Jahren hat man Kryptowährungen noch ein jähes Ende prophezeit, inzwischen sind führende Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Tether in der Finanzwirtschaft nicht mehr wegzudenken und sind zumindest jedem, der über finanzielle Bildung verfügt, ein Begriff.

Es ist natürlich wichtig zu betonen, dass mit den neuen Investmentmöglichkeiten auch Risiken verbunden sind. Die Volatilität von Kryptowährungen kann zu erheblichen Verlusten führen, wenn Anleger nicht die zugrunde liegenden Risiken verstehen. Bevor man in Kryptowährungen oder andere neue Investmentformen investiert, ist es entscheidend, sich gründlich zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen. Wer finanziell ungebildet ist, rennt hier allzu schnell ins offene Messer.

Finanzielle Unabhängigkeit in der Praxis

Wir haben mit einem Finanzberater gesprochen, der seine Klienten auf ihrem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit unterstützt. Bei ihm selbst hat es 20 Jahre gedauert um dieses Ziel zu erreichen, lies selbst:

Mein Client Sebastian Krüger hat früher angefangen als ich. Seine ersten Investitionen in Immobilien tätigte er mit 19 Jahren, als er sich intensiv mit dem Thema Kapitalanlage beschäftigte. Mit 22 besuchte er seine ersten Seminare zu Finanzplanung und Portfoliomanagement. Heute, mit Mitte 30, verfügt er bereits über ein breites Immobilienportfolio, das ihm eine stabile, passive Einkommensquelle sichert. Ich hingegen verfolgte lange andere berufliche Wege – arbeitete als Unternehmensberater, absolvierte eine Weiterbildung im Finanzwesen und begann erst mit 35 ernsthaft damit, mein Vermögen gezielt aufzubauen. Und was soll ich sagen: Es dauerte 20 Jahre, bis ich echte finanzielle Freiheit erreichte. Hätte ich früher begonnen, wäre ich deutlich schneller an mein Ziel gelangt.

Bei meiner Tochter, jetzt 21, ist es anders verlaufen. Vor zehn Jahren haben wir begonnen, ein breit gestreutes Portfolio aufzubauen. Seit acht Jahren gab es dort keine größeren Veränderungen. Heute hat sich das investierte Startkapital mehr als vervierfacht. Sie kann nun mit einem erheblichen finanziellen Polster ins Berufsleben starten, während ich in ihren jungen Jahren noch keinerlei Rücklagen hatte. Besonders stark performende Investitionen waren in diesem Fall nachhaltige ETFs und Technologiewerte, die sie selbst mit großer Sorgfalt ausgewählt hat. Hätte ich damals bereits gewusst, wie mächtig der Zinseszinseffekt ist, hätte ich selbst viel früher begonnen, mein Kapital langfristig wachsen zu lassen.

Mindestens zehn Jahre dauert es, bis sich der Zinseszinseffekt wirklich bemerkbar macht. Danach wird es zunehmend leichter.

Wer früh anfängt, hat einen entscheidenden Vorteil: Die finanzielle Unabhängigkeit kann deutlich schneller erreicht werden.

Finanzielle Freiheit ist für jeden möglich – vorausgesetzt, man setzt sich kontinuierlich mit Vermögensaufbau und finanzieller Bildung auseinander. Wir freuen uns, wenn wir von Cashplosiv Menschen auf dem Weg dazu etwas begleiten dürfen.

Zusammengefasst

Basics

Die finanzielle Bildung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens, den wir nicht vernachlässigen dürfen. In diesem Blogbeitrag haben wir die Gründe dafür beleuchtet, warum unsere finanzielle Bildung oft unzureichend ist und welche Finanzgrundlagen wir unbedingt erlernen sollten. Dazu gehören Themen wie Budgetierung, Schuldenmanagement, Investitionen und Altersvorsorge. Es ist entscheidend, dass wir uns aktiv mit diesen Themen auseinandersetzen, um unsere finanzielle Zukunft zu sichern.

Wesentlich ist es bereits vor etwaigen Veranlagungsentscheidungen, Umschuldungen oder Altersvorsorge, die vorhandenen Grundprinzipien des persönlichen Finanzmanagements (Einnahmen/Ausgaben, Budgetierung/Sparen, Einfluss des Zinseszins, Cash Flow vor Wertverlust schützen) zu verinnerlichen. Damit wird die wichtige Ausgangsbasis für die weiteren finanztechnischen Entscheidungen gelegt.

Die Zukunft der finanziellen Bildung

Die Zukunft der finanziellen Bildung liegt in unserer eigenen Hand. Es ist an der Zeit, dass wir Verantwortung übernehmen und uns aktiv um unsere finanzielle Bildung kümmern. Schulen, Unternehmen und Regierungen können unterstützende Maßnahmen ergreifen, aber letztendlich liegt es an jedem Einzelnen, sich mit den Grundlagen der Finanzwirtschaft vertraut zu machen. Nur so können wir langfristig unsere finanzielle Stabilität gewährleisten und fundierte Entscheidungen für unser Leben treffen.

Weitere Informationen zur finanziellen Bildung und Möglichkeiten zur Vertiefung der Themen werden wir in auf www.cashplosiv.com veröffentlichen. Es lohnt sich, in die eigene finanzielle Bildung zu investieren, um ein solides Fundament für die Zukunft aufzubauen. Die Veränderungen der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Rahmenbedingungen erlaubt es hinkünftig nicht mehr den gestiegenen Herausforderungen finanziell ungebildet gegenüber zu treten.

  1. www.finanztip.de 14.03.2025: Tagesgeld 3,10 % p.a. für 3 Monate bei Credit Europe Bank (danach um 1,5 % p.a.); Festgeld für 6 Monate 2,61 % p.a. bei PSD Bank Nürnberg ↩︎

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